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Adobe baut weiter ab: Fast ein Zehntel der Mitarbeiter muss gehen

Es ist offiziell, der Software-Hersteller Adobe entlässt fast 700 Mitarbeiter, das sind 9 Prozent der Belegschaft. Ein entsprechendes 8-K-Dokument hat Adobe bei der zuständigen US-Börsenaufsicht eingereicht. Als Grund gibt der Hersteller eine umfassende Umstrukturierung an, diese koste bis zu 71 Millionen US-Dollar. Bis 2010 will Adobe diese abgeschlossen haben. Bereits im Dezember 2008 hatte Adobe 600 Mitarbeiter aufgrund der Wirtschaftskrise entlassen und die Belegschaft seinerzeit um 8 Prozent verringert.

Externe Links:
 

Wie überaus rücksichtsvoll, das jedes Jahr so kurz vor Weihnachten zu machen.

Wieso? Ist doch ein tolles Weihnachtsgeschenk für die Aktionäre!

 

Gut wäre gewesen, wenn Adobe die Verantwortlichen für die Stabilität und Behebung von Bugs der Creative Suite ausgetauscht hätte. Aber vielleicht wurden die jetzt ohne Ersatz entlassen, da sie ja eh nichts geleistet haben in den letzten Jahren und die CS trotzdem gut verkauft wird...

oh man, Du hörst ja den Schuss nicht. Danke im Namen aller Entlassenen. Zum Glück das Du keine Software Entwicklung machst, wenn Du schon bei Deinen persönlichen Problemchen mit ein paar Bugs so'n Mist verzapfst. Würde ja gern sehen, wie Du die Entwicklung einer Suite koordinierst. Dafür brauch man Nerven und Überblick. Und: es gibt auch Adobe Produkte neben der CS... und Angestellte, die nicht programmieren.

Hier versteht einer Humor nicht!

Ein bisschen Sarkasmus darf ja wohl noch erlaubt sein, wenn man sich mit manchen Bugs jahrelang rumärgert, x-Mal Bugreports an Adobe sendet und sie doch nicht gefixt werden!

Und ja, ich mache Software-Entwicklung und ich reagiere auf Bug-Reports. Ich finde es ja eben nicht toll, dass Adobe Leute entlässt. Vielleicht sollten sie eben mehr einstellen, um die Qualität und Stabilität ihrer Produkte zu verbessern...

Ich finde die Qualitätskritik auch berechtigt. Sicher ist es nicht schön für die Mitarbeiter, aber darüber zu urteilen steht mir eh nicht zu.

Keiner behauptet, dass Softwareentwicklung leicht ist, aber bei den hohen Preisen kann man doch wohl ein relative fehlerfreies Produkt verlangen, oder zumindest Fehlerkorrekturen. Die gibt es samt neuer Features und Fehler dann meist in eine zu bezahlenden neuen Version. Es handelt sich hier um professionelle Software für Leute die Geld damit verdienen und da sind Bugs deutlich schwerwiegender als für den Privatanwender. Man denke nur an den Bug wo Photoshop Dateien beim Speichern im Netz ruiniert hat. Adobe meinte plötzlich man solle niemals im Netz speichern und hätte das noch nie wirklich unterstützt. Dummerweise arbeiten Apple-Anwender seit der ersten Photoshop-Version schon vernetzt und heutzutage einen praxisuntauglichen Workflow zu empfehlen ist echt eine Frechheit.

Was soll es anderes sein als unfähige Programmierer und Projektplanung? Seit Jahrzehnten behauptet Adobe bei jeder Suite, dass sich die Programme nahezu gleich bedienen lassen. Das trifft selbst bei CS4 in sehr vielen Punkten nicht zu. Z. B. Farbbearbeitung und Pfadwerkzeuge.

Ich hoffe die Umstrukturierung bringt wieder gute Produkte hervor. Früher war Photoshop eines der wenigen Programme welches nie abstürzt. Davon kann man heute nur träumen, zumindest unter OS X.

 

Das ist ne Sauerei angesichts der hohen Gewinne, die Adobe trotz Rückgang einstreicht. Jeder fünfte Dollar Umsatz ist weiterhin Gewinn.

 

hoffentlich werden alle pfeifen entlassen, die dazu geführt haben, dass adobe so viel schrott produziert!
kein wunder! wie kann es sein, dass jedes jahr zum gleichen zeitpunkt alle grossen programme der suite um eine versionsnummer wachsen können??? fehlerfrei? unmöglich... ich glaube nicht, dass adobe schlechte entwickler beschäftigt - es sind die manager & marketing pfeifen, die die produkte zu einem VÖ termin in der box haben wollen - egal ob alpha, beta oder final...

 

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