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Britische Regierung will Staatssekretär zum obersten Copyright-Schützer erheben

Diverse Blogger, Journalisten und Internet-Seiten, darunter auch die Electronic Frontier Foundation, machen sich Sorgen um einen neuen britischen Gesetzesentwurf zum Schutz von Urheberrechten. Die von der Labour-Regierung vorgeschlagene Änderung des Copyrights, Designs and Patents Act soll dem ersten Staatssekretär der Regierung, im Moment Peter Mandelson, eine weitreichende Ermächtigung zum Erlassen von Rechtsverordnungen geben. Ohne weitere Parlamentsbeschlüsse könnte der Staatssekretär dann konkrete Maßnahmen ergreifen, um gegen Online-Copyrightverletzungen vorzugehen. Mandelson sind unter anderem Dienste wie Amazon S3, Dropbox oder Apples MobileMe iDisk ein Dorn im Auge, weil urheberrechtlich geschützte Inhalte sich auf diesem Wege verdeckt austauschen lassen. Die Regierung will die Tragweite der Maßnahmen daran orientieren, für wie weitreichend sie Urheberrechtsverletzungen einschätzt. Mandelson setzt sich seit einigen Monaten verstärkt für die Verschärfung der Gesetze gegen Filesharing ein.

Externe Links:
 

"weil urheberrechtlich geschützte Inhalte sich auf diesem Wege verdeckt austauschen lassen"

Ich freue mich schon auf die lustige Begründung, warum die paar dutzend anderer Methoden nicht verboten werden, mit denen man auch urheberrechtlich geschützte Inhalte austauschen kann.

Schlimm ist das auch mit der Post - man könnte raubkopierte CDs in einen Umschlag stecken, Briefmarke drauf, und ZACK! ist das Urheberrecht schneller tot, als man staunen kann.

Also kann die Royal Mail schon mal dichtmachen, die Briefmarkendrucker zwangsläufig ebenso. Und alle Umschlags-Hersteller gleich mit.

 

Man könnte ja auch Grossbritannien zum Raubkopieren nutzen. Jemand bringt eine raubkopierte CD nach England und ein anderer holt sie dort ab. Also am besten gleich alles dichtmachen :-)

 

Labour kämpft um's Überleben (in der Regierung); die brauchen die Wahlkampfhilfe der Medienunternehmen. Tit for tat, heißt es doch, oder: eine schmutzige Hand wäscht die andere.

 

haben selbst über generationen hinweg mit krieg und sklaverei der welt ihren stempel aufgedrückt und meinen jetzt, die gerechtigkeit durchzusetzen, wenn sie hans mustermann auf die finger hauen, nur weil er sich eine CD kopiert hat oder student xy seinen schmalen geldbeutel schont (studiengebühren zahlt er ja schon) und sich ein paar lieder aus dem netz lädt.

kranke welt!

 

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