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Mobile Geräte: Neue Bedienkonzepte aus dem Labor der Telekom

"Wie macht man digitale Inhalte greifbar?" Die TU Berlin sucht nach Techniken, die die Haptik von Smartphones verbessern. Im Labor der Deutschen Telekom sind so eine Reihe von Ideen für die mobilen Geräte der Zukunft entstanden: Fühlbar anders könnten sie werden. Ein Video zeigt die verbesserte Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

Das Labor hat ein Gewicht in das Innere eines Handy-Dummys integriert: Es ist auf zwei Achsen gelagert und lässt sich so innerhalb des Geräts an jeden Ort bewegen. Die Software sorgt dafür, dass das Gewicht den Berührungen des Fingers auf dem Touchscreen folgt. Die Hand, die das Gerät hält, kann so fühlen, wo die andere Hand Druck auf den Touchscreen ausübt. Ein nützliches Einsatzgebiet sei zudem die Navigation, so die Erfinder: Das Telefon kann den Anwender umherführen, indem es sein Gewicht verlagert und so beispielsweise einen Richtungswechsel signalisiert.

Ein weiterer Ansatz: Die Form des Geräts passt sich einer Situation an. In der Hand des Anwenders könnte sich beispielsweise die Front des Gerätes in seine Richtung beugen, um ihm eine komfortablere Bedienung zu ermöglichen. Wieder liefert die TU Berlin ein Beispiel aus der Navigation: Indem es sich an einer Stelle aufbläht, zeigt das Gerät an, in welcher Richtung der gesuchte Orte zu finden sind.

In einer dritten Studie verfügt ein Dummy über einen spürbaren Atem und einen Herzschlag. Sind diese Faktoren ruhig, kann man davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist. Hat man jedoch einen Anruf verpasst, verrät dies das Gerät durch eine schnellere Atmung und signalisiert dadurch, das etwas passiert ist.

Damit verfolgen die Berliner konsequent ihren Grundsatz, dass sich der Mensch nicht der Technik, sondern die Technik dem Menschen anpassen muss.


Externe Links:
 

Die Telekom hat ein Labor wow man lernt nie aus......

Und die Ideen sind gar nicht mal so schlecht! ;-)

(Allerdings, wenn eine Telefon atmet, sind die Akkus auch schneller leer.)

Nicht so bei der "Sleep/Rughezustand" Implementierung der MacBooks/Powerbooks.

Ich denke die "schnarchende weisse Leuchtdiode" ist auch schon ein Schritt in diese Richtung ;-)

Allerdings könnte Apple noch mehr mit der taktilen Rückkopplung durch den Vibrationsaktuator spielen, z.B: bei Tastatureingaben.
Weiss jemand ob man den in seiner Intensität steuern kann ?

ja, aber das ist forschung, da muss man auch schon mal solche Aspekte bei Seite lassen. Bis diese Teile so klein sind, dass man sie in Handys benutzen kann, ist das Akkuproblem ja vielleicht gelöst...

 

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